CDU-MdB Henning Rehbaum: Es gibt rund 158 Millionen Euro vom Bund dazu
Eine Pressemitteilung des Warendorfer Bundestagsabgeordente Henning Rehbaum läßt die Befürworter:innen der WLE-Reaktivierung sowie das Unternehmen und die Städte Sendenhorst und Münster aufatmen. Rehbaum verkündete in einer aktuellen Pressemitteilung die Zusage der Regierung Merz für die Finanzierung der Reaktivierung der Strecke Münster-Sendenhorst.

Der CDU-Bundestagsabgeordnete für den Kreis Warendorf, MdB Henning Rehbaum, begrüßt die Zusage der Bundesregierung für die finanzielle Förderung der Reaktivierung der WLE-Strecke zwischen Münster und Sendenhorst. Der Verkehrspolitiker, der sich seit vielen Jahren in Landtag und Bundestag erfolgreich für die Reaktivierung der Strecke einsetzt, sieht darin einen entscheidenden Schritt zur konkreten Umsetzung des für die Menschen und Unternehmen in der Region so wichtigen Verkehrsprojekts.
Bundesregierung belohnt großartigen Einsatz der Region
„Die Bundesregierung belohnt den großartigen Einsatz der gesamten Region für die Reaktivierung des Personenverkehrs auf der WLE und übernimmt rund 90 Prozent der Kosten,“ so Rehbaum. Insgesamt wird die Reaktivierung der Strecke voraussichtlich rund 176 Millionen Euro kosten. Der Bund kann davon rund 158 Millionen Euro übernehmen und damit den überwiegenden Teil der Investition finanzieren.

Für den CDU-Mann aus Albersloh ist die Förderzusage des Bundes damit ein wichtiger Meilenstein für die Schienenanbindung der Region. Die reaktivierte Strecke zwischen Münster und Sendenhorst im Kreis Warendorf soll insbesondere für Pendlerinnen und Pendler eine attraktive Alternative zum Auto schaffen und Münster und die Orte entlang der Strecke als Wohn- und Wirtschaftsregion besser verbinden.
Verwaltungsgericht muss entscheiden
Fast seit der Stillegung des Schienenpersonenverkehrs im Jahre 1975 wird mit wachsender Zustimmung entlang der Strecke an dem Reaktivierungsprojekt gearbeitet. Der Streckeninhaber, die Westfälische Landes-Eisenbahn (WLE), reichte die Planfeststellungsunterlagen 2020 bei der Bezirksregierung Münster ein. Es folgten Bürgerbeteiligung und Erörterung. Zahlreiche Einwendungen wurden geprüft. Vor allem Fragen des Lärmschutzes und die Auswirkungen auf Anwohner spielten dabei eine Rolle. nach fünf Jahren lag der positive Bescheid der Bezirksregierung vor. Gegen diesen wurden von Anliegern Klagen eingereicht, über die in erster Instanz das Verwaltungsgericht Münster entscheidet.
„Nun komme es darauf an, das Projekt in die Umsetzung zu bringen“, betont Rehbaum. Nach jahrelangem Einsatz für die Reaktivierung auf allen Ebenen sei die Bundesförderung die entscheidende Grundlage dafür, dass die WLE-Strecke zwischen Münster und Sendenhorst tatsächlich wieder für modernen Personenverkehr mit Akku-Triebwagen genutzt werden kann.